jährliche Funktionsprobe der Sirenenanlagen

Einmal jährlich überprüft die Rettungsleitstelle des Kreises Groß-Gerau die Sirenenanlagen in allen Kommunen. Damit soll einerseits die Funktionsfähigkeit der Sirenen getestet, andererseits auch die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale informiert werden. Regelmäßiger Termin für diesen Probelauf ist der letzte Mittwoch im Oktober.

Dabei wird als Signal ein einminütiger Heulton ausgelöst. Er fordert im Ernstfall die Bürgerinnen und Bürger auf, den Rundfunk einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Bei Großschadensereignissen wird mit diesem Signal zum Beispiel vor Giftgaswolken oder anderen akuten Gefahren gewarnt. Die Bevölkerung soll sich dann im regionalen Rundfunk über die Art der Gefährdung und damit verbundene besondere Verhaltensregeln informieren.

Das zu hörende Signal unterscheidet sich deutlich von dem zweiten denkbaren Sirenensignal, einem zweimal unterbrochenen Dauerton von einer Minute Länge, das einen Feueralarm anzeigt.

Ein Faltblatt des Kreises erläutert die Bedeutung der Sirenen-Signale und kann hier im pdf-Format betrachtet werden. Für weitere Rückfragen zur Probealarmierung stehen der Riedstädter Stadtbrandinspektor Klaus Hochmuth (Tel. 06158 181-450) oder die örtlichen Feuerwehrleitungen zur Verfügung.